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Feldkirch
📅 2025-10-19 · 📍 Feldkirch
Rennbericht

Rennbericht 29. August – Vorarlberg Ring

Der Schauplatz war dieses Mal der Vorarlberg Ring in Österreich – eine traditionsreiche Indoor-Strecke, die seit über 20 Jahren unverändert gefahren wird. Das Fahrerfeld war gespickt mit Hochkarätern, aber auch mit mutigen Newcomern, die frischen Wind in die Serie brachten.

Schon vor dem Eingang war die Spannung spürbar: kleine Sticheleien, mentale Spiele – jeder wusste, dass heute jeder Fehler den Unterschied machen konnte. Nach dem Elektro-Abenteuer in Cazis ging es nun mit 200ccm Honda-Karts auf die enge, kaum überholbare Strecke. Überholen war fast nur mit leichten Schubsern oder durch gegnerische Fehler möglich – und davon gab es nur wenige.

Der Renntag bestand aus 10 Minuten Training10 Minuten Qualifying und zwei Rennen à 20 Minuten. Das Ergebnis des ersten Rennens bestimmte die Startaufstellung für Lauf zwei.

Training

Schon im Training zeigte der Cazis-Sieger Fahrer 6 (Silvan), dass er auf jeder Strecke zum Favoritenkreis gehört: 34.430 Sekunden waren die erste Ansage.

Fahrer 11 (Patrick), in Cazis noch abwesend, trumpfte auf seiner Heimstrecke mit 34.569 Sekunden auf. Dahinter: Fahrer 13 (Pascal), knapp eine halbe Sekunde zurück, gefolgt von Fahrer 14 (Ertu). Dahinter ging es eng zu: Fahrer 5, Fahrer 10 und Fahrer 2 lagen innerhalb von nur drei Zehnteln!

Qualifying

Nun wurde es ernst. Schnell war klar: Patrick hatte im Training noch nicht alles gezeigt. Mit einer fulminanten 34.125 – die schnellste Zeit des gesamten Abends – sicherte er sich souverän die Pole Position.

Silvan konnte seine Trainingszeit nicht verbessern und blieb mit 34.391 auf Rang 2. Pascal glänzte mit persönlicher Bestzeit (34.681) und startete von Platz 3. Dahinter reihten sich die Fahrer dicht an dicht ein.

Rennen 1

Schon beim Einsteigen in die Karts war der Druck greifbar. Ein kurzes Warmup – dann sprang das Licht auf Grün! Reifen quietschten, Motoren heulten, die Halle bebte.

Patrick schoss nach vorn, doch Silvan klebte ihm am Heck. Pascal folgte in Lauerstellung. In Runde 2 kam es zur ersten Schrecksekunde: Patrick und Silvan stellten ihre Karts quer! Pascal nutzte die Gunst der Stunde, schlüpfte hindurch und übernahm die Führung. Gelbphase.

Doch Patrick ließ nicht locker. Mit einem cleveren Move in der schnellen Linkskombination bugsierte er Pascal in die Bande – fast wie ein „Mario Kart“-Manöver. Gelbphase erneut, Patrick zurück an der Spitze, Silvan dahinter, Ertu auf Rang 3.

Im Mittelfeld zeigte Jerome (Fahrer 4) ein feines Gespür und kämpfte sich stark nach vorn. Das Rennen war geprägt von Schieben, Blocken, harten Duellen. Kurz vor Schluss dann der Schock: Silvan kollidierte beim Überrunden mit Michi, drehte sich und verlor wertvolle Plätze.

Am Ende war es eine Machtdemonstration von Patrick, der mit über 20 Sekunden Vorsprung siegte. Dahinter rettete Ertu Rang 2 gegen den permanent attackierenden Pascal.

Ergebnis Rennen 1:

  1. Patrick – 34.125 (beste Runde)

  2. Ertu – 34.916

  3. Pascal – 34.559

  4. Silvan – 34.443

  5. Jerome – 35.965

  6. Michi – 35.597

  7. Fahrer 10 – 35.442

  8. Fahrer 2 – 35.672

  9. Fahrer 3 – 36.195

  10. Simon – 37.781

Rennen 2

Die Startaufstellung entsprach den Ergebnissen von Lauf 1. Patrick zog erneut wie eine Rakete davon. Dahinter Ertu, Pascal und Silvan. Im Mittelfeld krachte es wieder – Jerome verlor einen Platz, Michi rutschte nach Problemen weiter zurück.

Richard steigerte sich Runde für Runde und kämpfte sich eindrucksvoll auf Platz 5. Flurin fuhr konstant, kam aber nicht mehr an seine Pace aus Rennen 1 heran. Mauro, der kurzfristig nachgerückt war, überzeugte als Newcomer mit Rang 7.

In der Spitze traf es Ertu bitter: ein technischer Defekt raubte ihm jede Chance. Silvan verlor ebenfalls den Anschluss, während Pascal alles versuchte, Patrick unter Druck zu setzen. Doch dieser reagierte cool, zog das Tempo an und brachte seinen zweiten Sieg des Abends sicher nach Hause.

Tageswertung

Mit zwei souveränen Siegen war Patrick der unangefochtene Dominator des Vorarlberg Rings. Dahinter belegte Pascal den starken zweiten Rang, Ertu rettete Platz 3 vor Silvan.

Endresultat des Tages:

  1. Patrick

  2. Pascal

  3. Ertu

  4. Silvan

  5. Jerome

  6. Richard

  7. Michi

  8. Flurin

  9. Mauro

  10. Simon


Fazit: Patrick ließ keinen Zweifel, dass er der Mann des Abends war – schnell, clever und kompromisslos. Doch hinter ihm tobt der Kampf um die Podiumsplätze weiter, und man darf gespannt sein, ob Silvan, Pascal oder Ertu im nächsten Rennen zurückschlagen können.

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Ergebnis
1 Patrick A. 27 Pkt
2 Pascal W. 22 Pkt
3 Ertu 19 Pkt
4 Silvan 17 Pkt
5 Jerome 16 Pkt
6 Richard 15 Pkt
7 Michael 14 Pkt
8 flurin 13 Pkt
9 Mauro 12 Pkt
10 Simon 11 Pkt
🎯 Pole: Patrick A.
⚡ Schn. Runde: Patrick A.
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